Der Hunde-Senior!
Wie sich der Hund im Alter verändert und was Sie dabei im Auge behalten sollten.

Das Älterwerden eines Hundes kann sich auf sehr unterschiedliche Weise ausdrücken. Dieser Prozess verläuft über einen längeren Zeitraum. Und so manche Veränderung wird nicht gleich als Alterserscheinung erkannt. Deshalb ist es hilfreich zu wissen, worauf Sie achten können, wenn Ihr Hund vielleicht so langsam in die Jahre kommt.

Beginn des Seniorenalters!

alter Hund mit StöckchenEs ist von Hund zu Hund unterschiedlich, wie früh oder spät er in seine meist etwas ruhigere Lebensphase eintritt und der Alterungsprozess erkennbar einsetzt. Große Hunde altern durchschnittlich schneller als kleine. Letztere haben daher eine vergleichsweise höhere Lebenserwartung als ihre großen Artgenossen.

Zu einem langen Leben tragen ausreichend Bewegung, regelmäßige Gesundheitschecks beim Tierarzt und eine qualitativ hochwertige Ernährung positiv bei.

Fitness im Alter?!

Ob ein Hund bis ins hohe Alter aktiv sein kann, ist eine ganz individuelle Frage. Die meisten Hunde werden im Alter ruhiger und drängen nicht mehr so sehr auf ausgedehnte Aktivitäten mit Herrchen oder Frauchen. Denn es ist wie bei uns Menschen, dass die Knochen im Alter nicht mehr so recht mitmachen und die Erholungsphasen im Vergleich zu den aktiven Phasen länger werden. Eine Reduzierung der gewohnten körperlichen Beanspruchung kommt daher den meisten Hunden im Alter entgegen. Außerdem tut ihnen ein geregelter und ruhiger Tagesablauf gut. Unbekanntes, Hektik und Lärm hingegen können einen älteren Hund richtig stressen.

Achten Sie deshalb auf die Bedürfnisse Ihres Hundes. Wenn er liegen bleiben möchte, obwohl er die Chance hätte rauszugehen, lassen Sie ihn sich ausruhen. Einem sehr alten Hund kann es tatsächlich genügen, wenn er drei Mal täglich die Möglichkeit bekommt, auf einer kleinen, langsamen Runde sein Geschäft zu verrichten. Andere Hunde gehen weiterhin gern raus und bleiben quirlig bis zuletzt.

Sie kennen Ihren Hund am besten. Beobachten Sie Veränderungen und versuchen Sie ein Maß an Bewegung zu finden, mit dem Ihr Hund auch im Alter weder überfordert noch unterfordert ist. Sind Sie unsicher, wieviel Aktivität Ihrem Hund wirklich noch gut tut, fragen Sie Ihren Tierarzt um seine Einschätzung.

Veränderungen des Äußeren und des Wesens!

alter SchäferhundDer ältere Hund verändert sich nicht nur äußerlich, sondern auch vom Wesen her. Viele werden ruhiger, schlafen mehr, möchten dabei nicht gestört werden oder werden eigensinnig. Vielleicht folgen sie den Anweisungen von Herrchen oder Frauchen auch nicht mehr so bereitwillig wie früher und vergessen scheinbar Erlerntes ohne erkennbaren Grund.

Die Ursachen für so ein Verhalten können altersbedingt normal sein. Sie können aber auch in einer bisher nicht erkannten Erkrankung liegen. Vielleicht hört Ihr Hund zum Beispiel nicht mehr so gut oder er ist wegen seines altersgemäß nachlassenden Geruchssinnes nicht so orientierungsfähig wie früher. Möglicherweise wirkt er auch appetitlos auf Sie, weil ihm sein Gebiss zu schaffen macht. Oder er verhält sich merkwürdig anders, weil eine Verkalkung in seinem Gehirn eingesetzt haben könnte, die sich auf sein Wesen auswirkt. Diese Entwicklungen kann es geben, sie ereilen aber nicht jeden Hund.

Äußerlich sind bei älteren Hunden graue Härchen um Schnauze und Augen typisch. Viele bekommen auch ein kleines Bäuchlein an den unteren Rippen. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Hund übergewichtig ist. Es liegt viel mehr daran, dass sich bei älteren Hunden das Verhältnis zwischen Fettgewebe und Muskulatur verändert: Die Muskelmasse nimmt ab und der Fettanteil im Körper zu.

Dazu kommt, dass ältere Hunde oft nicht mehr ganz so agil sind und Ihre Bewegungsabläufe weniger geschmeidig und kraftvoll wirken als in jungen Jahren. Denn auch Hunde können zum Beispiel Arthrosen bekommen. Manchmal verliert das Fell auch an Dichte und Glanz oder die Haut wird stellenweise schuppig.

Früherkennung von Krankheiten!

Beobachten Sie derlei Veränderungen, sprechen Sie sie bei Ihrem Tierarzt an, um sicher zu sein, wie Sie Ihren Hund jetzt bestmöglich versorgen können. Denn auch bei Hunden gilt, dass eine Früherkennung möglicher Erkrankungen oftmals die Heilungschancen erhöht.

Ernährung anpassen!

alter tiefenentspanter HundDer Energiebedarf eines Hundes nimmt im Alter ab. Deshalb ist die Fütterung von qualitativ hochwertigen Proteinen und weniger Fetten im Alter empfehlenswert, um Übergewicht vorzubeugen. Hochwertige Proteine aus Muskelfleisch und Innereien sind außerdem für die Verdauung des Hundes im Alter am bekömmlichsten. Daher ist es optimal, wenn Sie ein Futter geben, das nur aus besten Zutaten besteht und das auf den veränderten Bedarf des Hundes abgestimmt werden kann.

Mit Wunschfutter ist genau das möglich, da Sie die Zutaten dieses Trockenfutters bei jeder Bestellung individuell auswählen können - je nach dem, welchen Energie- und Proteinbedarf Ihr Hund gerade hat.

Dabei verzichtet Wunschfutter als einziger Anbieter von extrudiertem Trockenfutter konsequent auf minderwertige oder unnötige Füllstoffe wie Tiermehle, Weizen, Mais, Reis und Soja. Verwendet werden nur frisches Fleisch (Muskelfleisch und Innereien), Fisch, Gemüse, Obst und gesunde Öle. Und genau das ist für den älteren Hund das Richtige. Denn er braucht Proteine als Baustein für seine Muskeln, für Bindegewebe, Haut, Haar und das Immunsystem.

Die hohe Qualität seines Futters zahlt sich daher bis ins hohe Hundealter aus!

Der Lebensabend!

Die erste Zeit in der der Hund altersbedingt etwas ruhiger oder gelassener geworden ist, finde viele Frauchen und Herrchen zunächst ganz angenehm. Sie genießen die Gemütlichkeit und Anhänglichkeit ihres Vierbeiners. Doch der Kreislauf des Lebens bringt es mit sich, dass sich jedes Leben irgendwann dem Ende neigt.

Viele Hunde, die alt und müde sind, wachen dann eines Tages nicht mehr aus ihrem Schlaf auf. Ein trauriges wenn auch natürliches Ereignis, das jedes Lebewesen irgendwann ereilt. Wenn die Lebenszeit eines Hundes jedoch durch eine Krankheit begrenzt wird, können die letzten Tage mit dem Hund für alle Beteiligten belastend werden. Der Hund muss vielleicht Schmerzen ertragen. Oder er bekommt Verdauungsprobleme und kann auch in den eigenen vier Wänden nicht alles bei sich behalten. Solche Erlebnisse können Ihnen im Zusammenleben mit einem Hund eines Tages widerfahren.

Ihr Hund braucht Sie und Ihre Fürsorge dann mehr denn je. Stellen Sie sich darauf ein und nehmen Sie sich so viel Zeit für ihn, wie Sie haben. Denn bald heißt es: Abschied nehmen! Verbringen Sie seine letzten Tage mit dem guten Gefühl, Ihren Hund bis zuletzt begleitet zu haben.

Der Abschied von einem Hund kann dabei genauso schmerzlich sein, wie von einem geliebten Menschen. Manchmal hilft es in diesen Tagen, mit anderen zu sprechen, die bereits erlebt haben, was Ihnen noch bevorsteht. Reden Sie mit Ihrem Tierarzt, welche Hilfen Ihr Hund gegebenenfalls braucht, um nicht unnötig zu leiden und seine letzten Tage so angenehm wie möglich zu verbringen.

Und wenn seine Tage gezählt sind, ist ein würdevoller und gemeinsamer Abschied von Ihrem Hund für Tier und Mensch wichtig, um Ihrer Trauer Raum zu geben und den treuen Begleiter loslassen zu können. Der Kreislauf des Lebens schließt sich und etwas Neues kann beginnen.